Im Moment bin ich bei Vishay[->] für mein BOGy. Der erste Tag(gestern) war unglaublich langweilig, ich war beim Helpdesk abgestellt - Drucker reparieren, Festplatte austauschen, lauter Sachen, die ich auch daheim hätte machen können. Wenigstens hatte ich einen eigenen PC mit Internet.
Heute dagegen war’s echt toll. Von Langeweile keine Spur. Ich hatte mir zwar für den Fall extra ein Spiel rausgesucht(Das ist übrigens wirklich gut ), aber das kam nicht zum Einsatz. Als erstes gab es einen Recovery Test: Alle Dateien des Betriebs werden regelmäßig gesichert, um bei einem Ausfall sofort wieder weiterarbeiten zu können. Jetzt ist vorgeschrieben, dass regelmäßig geprüft werden muss, ob man aus den Sicherungen auch wirklich wiederherstellen könnte. Wir hatten Erfolg. Allerdings brauchen diese Bandlaufwerke überraschend lang zum Spulen. Das Wiederherstellen einer Datei mit 1,5 MB hat über eine Stunde gedauert. Erst auf einem Band das Index nachschlagen, dann auf einem anderen Band einen Sektor suchen, dann den ganzen Sektor lesen und daraus dann die Datei nehmen. Kompliziert. Während der Zeit wurde mir dann das Netzwerk gezeigt. Die Server machen ganz schön warm.
Am Mittag habe ich dann bei einem kleinen Script zum exportieren einer Datenbank in Dateien mitarbeiten dürfen. War ne lustige Sache.
Die Leute sind echt nett. Die Pausen sind wirklich lustig. Ich freu mich schon auf morgen.
Russenrechner im All laufen wieder
“Russencomputer” Geht das nur mir so, oder wirkt das auch auf andere irgendwie.. naja, vielleicht politisch inkorrekt? Als ob der Fehler den Russen zugeschoben würde. Bei der Bildzeitung hätte ich das ja noch für normal gehalten, aber der Name Handelsblatt impliziert ja gerade eine gewisse Seriosität. Trotzdem ist der Titel falsch. Schließlich wurden die Computer von Daimler-Benz gebaut. Nur die Software stammt aus Russland.
Gestern beim Tanzkurs, gabs eine Wiederholungsstunge. Es hat überraschenderweise eigentlich alles geklappt. Chachacha, Rumba, Jive, Tango und sogar Quickstep. Ich glaube es fehlt nur Discofox(da gibts ne komische Sache, bei der wir uns immer verheddern^^), Samba(Ich weiß nur nicht, wie ich aus Buta Foku wieder raus komm^^) und Walzer. Nett.
Besonders gefällt mir im Moment der Chacha mit dem “Fan” und dem “Lasso” lustige Sachen. Netterweise hab ich da was von den Wise Guys gefunden, und das ist auch noch wunderschön illustriert:
Auf dem Rückweg hat’s dann unglaublich geregnet. Ich war von diesem kurzen Weg durch Wimpfen total durchnässt. Aber unsere mittlerweile 2 Regentonnen(insgesamt mehr als 420 Liter) sind jetzt wieder voll
Eigentlich sollte ich lernen, aber das Blatt mit den Vokabeln ist irgendwie nicht aufzufinden. Hab ich mich halt eine halbe Stunde bei YouTube mit Bullyparade beschäftigt. Wie kommt man nur auf solche Ideen??!
…war die Luft mit Wasser leider gerade nicht, als wir heute aus dem Schwarzwald zurückfuhren. Die ganze Zeit war es unglaublich schwül. Die Züge weiter im Süden waren wenigstens klimatisiert. Ab Karlsruhe hat das aber aufgehört - unerträglich. Der Urlaub im gesamten war aber geil. Eine Gruppe von Teilweise recht hyperaktiven und einer eher ruhigen. Sehr lustig! Verschickt und nett.
Besonders gefallen hat mir meine - jetzt zweite - Erfahrung beim Klettern am Fels. Karsten, der in Freiburg lebt, hatte von meiner Mutter erfahren, dass ich gerne Klettere und demnächst in Freiburg sei. Er meinte ich solle mich dann doch mal bei ihm melden. Es hat sich gelohnt
Gleich an unserem ersten Tag im Schwarzwald setzte ich mich von unserer Gruppe ab und ging mit Karsten an den Kandelfelsen. Da Karsten wirklich Erfahrung beim Klettern hat, hab ich ziemlich viel gelernt, vom Klettern bei mehreren Seillängen, Selbst-Sichern und der Verwendung von Rebschnüren. Die Touren waren jedes mal ca. 40m lang. Zwei haben wir geschafft, ich glaube eine 4+ und eine 5+, immer Karsten im Vorstieg, ich traue mir das noch nicht zu Der Fels war wirklich schön - Granit, ganz anders, viel rauer und besser zu greifen als der Kalk in der Alb.
Leider hat uns als wir dann eine 6 versuchten der Regen “überrascht”, nachdem wir etwas gewartet hatten musste er dann doch abseilen. Schade! Für die zwei Touren hatten wir 4 Stunden gebraucht(mit Picknick zwischendurch) und es hat sich auf jeden Fall gelohnt!
Am nächsten Tag waren wir dann am Titisee, etwas Tretbootfahren und danach dann Tischtennisspielen. (Das war ein unglaublich Sportlicher Urlaub^^)
Heute waren wir dann noch Kanu fahren und sind dann zurück.
Definitiv übersättigt war mein Newsreader, überall wird von G8 geredet. Ganze 62 Einträge vom Tagesschau Blog musste ich wegklicken. Man will es nicht mehr hören. Das Angebot ist hier gewiss größer als die Nachfrage. Allerdings gibt es auch ziemlich gute Satire darauf!
Naja, ich bin jetzt übersättigt an zu kaltem Duschwasser. Gute Nacht.
Während ich noch schreibe ändert sich die Überschrift: Es hat geregnet! 4 Stunden haben wir gebraucht, um alles zu finden, was wir für unser Regentonnensystem brauchten. Das wären Rohre, Schläuche, Ansatzstücke, Dichtungen und Farbe. Als erstes mussten die Rohre angemalt werden - blau, das passt zur Fassade unseres Hauses. Dafür mussten sie völlig von Fett usw. gereinigt sein. Das haben wir in der Garage gemacht. In unserer Gegend hat sich niemand gewundert, warum jemand seine Regenrohre putzt. Wahrscheinlich ist das für Schwaben absolut selbstverständlich
Während die Farbe trocknete, haben wir die Regentonne vorbereitet. Erstmal musste das Wasser raus. Etwas blöd zu gießen, während es noch regnet. Außerdem: Was macht man mit 200 Liter Wasser? Die Pflanzen haben halt noch zusätzlich was bekommen, aber nach 130 Litern weiß man schon nicht mehr wohin mit dem Zeug (vgl. Bild rechts)
Jetzt muss ein Anschluss für den Schlauch reingemacht werden. Mit dem Teppichmesser und einer Feile klappt das ganz Gut, der Anschluss wirkt ziemlich dicht.
Am nächsten Morgen waren die Rohre dann getrocknet.
Also haben wir in das gerade Rohrstück ein Loch gemacht, um den Anschluss des Schlauchs hinzubekommen. Das Problem hierbei war, dass die Dichtung wegen der Wölbung nicht unbedingt so ganz schließt. Ich glaube wir haben das ganz gut hinbekommen. Wenn das Wasser dann mal längere Zeit darin steht werden wir’s genauer wissen. Dann haben wir die einzelnen Teile zusammengesetzt und an die Stelle wo sie stehen sollten hingestellt.
Als letztes musste die “Tonne” dann etwas eingegraben, an die Regenrinne angepasst und mit dem Schlauch verbunden werden. Hat alles perfekt geklappt. Auf dem letzten Bild ist zu sehen, wie das ganze aussah nachdem es fertig war. Die Biegung an dem Rohr ist deshalb wichtig, weil an dieser Ecke häufig ziemlich starker Wind weht. Ohne diese Biegung würde ziemlich viel Wasser daneben gehen. Eine zweite Tonne kommt sobald wir wissen, das alles so klappt, wie wir uns das vorstellen.
Geregnet hat es mittlerweile zwar, aber eigentlich nicht. Der wirkliche Härtetest lässt also noch auf sich warten.