Lass es regnen!

“Regentonne”Während ich noch schreibe ändert sich die Überschrift: Es hat geregnet!
4 Stunden haben wir gebraucht, um alles zu finden, was wir für unser Regentonnensystem brauchten. Das wären Rohre, Schläuche, Ansatzstücke, Dichtungen und Farbe.
RohreBlaue Rohre
SprayenAls erstes mussten die Rohre angemalt werden – blau, das passt zur Fassade unseres Hauses. Dafür mussten sie völlig von Fett usw. gereinigt sein. Das haben wir in der Garage gemacht. In unserer Gegend hat sich niemand gewundert, warum jemand seine Regenrohre putzt. Wahrscheinlich ist das für Schwaben absolut selbstverständlich :mrgreen:
Während die Farbe trocknete, haben wir die Regentonne vorbereitet.
Anschluss InnenAnschluss Außen
GießenErstmal musste das Wasser raus. Etwas blöd zu gießen, während es noch regnet. Außerdem: Was macht man mit 200 Liter Wasser? Die Pflanzen haben halt noch zusätzlich was bekommen, aber nach 130 Litern weiß man schon nicht mehr wohin mit dem Zeug :mad: (vgl. Bild rechts)
Jetzt muss ein Anschluss für den Schlauch reingemacht werden. Mit dem Teppichmesser und einer Feile klappt das ganz Gut, der Anschluss wirkt ziemlich dicht.
Am nächsten Morgen waren die Rohre dann getrocknet.
Kanalrohr mit IdentitätsproblemenSchlauch dranRegentonnensystem
Also haben wir in das gerade Rohrstück ein Loch gemacht, um den Anschluss des Schlauchs hinzubekommen. Das Problem hierbei war, dass die Dichtung wegen der Wölbung nicht unbedingt so ganz schließt. Ich glaube wir haben das ganz gut hinbekommen. Wenn das Wasser dann mal längere Zeit darin steht werden wir’s genauer wissen. Dann haben wir die einzelnen Teile zusammengesetzt und an die Stelle wo sie stehen sollten hingestellt.
Als letztes musste die “Tonne” dann etwas eingegraben, an die Regenrinne angepasst und mit dem Schlauch verbunden werden. Hat alles perfekt geklappt. Auf dem letzten Bild ist zu sehen, wie das ganze aussah nachdem es fertig war. Die Biegung an dem Rohr ist deshalb wichtig, weil an dieser Ecke häufig ziemlich starker Wind weht. Ohne diese Biegung würde ziemlich viel Wasser daneben gehen. Eine zweite Tonne kommt sobald wir wissen, das alles so klappt, wie wir uns das vorstellen.

Geregnet hat es mittlerweile zwar, aber eigentlich nicht. Der wirkliche Härtetest lässt also noch auf sich warten.

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